Apostel bezoek uit Zuid-Afrika. Ook de Stamapostelhelper Schlaphoff is op bezoek.

De redactie van de website wil enige punten toelichten.

Tijdens dit bezoek werden Friedrich Bischoff en vrienden op 8 augustus geordend tot Apostel.
Stamapostel/helper Peter Kuhlen heeft dan zijn Ambt ( onder dwang en bedreigingen) terug gegeven.

Voor Friedrich Bischoff is Schlaphoff een groot gevaar...Immers als zijn Vader plotseling zou overlijden, zal Stamapostel-helper Schlaphoff hem opvolgen. Dan is Friedrich alle Macht alsnog kwijt.

Echter tijdens het bezoek benoemd J.G.Bischoff zijn helper tot Stamapostel-helper voor heel de wereld, tot dan toe was hij dat "slechts" voor het zuidelijk halfrond.
J.G.Bischoff heeft deze benoeming waarschijndelijk buiten medeweten van zijn zoon gedaan. ( de lummel)

JGB heeft een en ander waarschijndelijk gedaan als vervanging van Kuhlen.

Als Friedrich op de hoogte wordt gesteld van de benoeming is hij in alle staten, en zend Schlaphoff een brief waarin hij hem namens het Apostel college en uit naam van de Stamapostel het Ambt van Stamapostel helper ontneemt . En ook Schlaphoff even als Kuhlen terugvalt in het ambt van Distr.Apostel.

Dan zijn de wegen voor Friedrich Bischoff gebaand Hij heeft alle macht ook over de Apostelen. en zijn Vader.

In december van dat zelfde jaar is daar dan "de boodschap van Bischoff"

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Die KongrefihaUe in Ziirich, in der der Gottesdiwst stattfand

 

Der GesaNgCHor der Gemeinde Ziirich.

 

C'7\er groBe Auftakt einer Reihe von Festtagen, die am

11-15. August begannen, ist vorüber. Die beiden Gottesdienste

in der Festhalle zu Frankfurt am Main waren der Beginn einer Reise der überseeischen Apostel durch die Bezirke in Europa. Es war ein reiches Programm aufgestellt, sollten doch 50 viele Ge­schwister wie möglich in den GenuB der Besuche kommen. Aber wie immer, so auch hier: nicht alles, was geplant wurde, erwies sich als durchführbar. Einige Reisen muBten wieder abgesetzt werden. Um so mehr wollen wir denen, die diesmal nicht besucht werden konnten, von den Reisen mit den Gästen von Uebersce berichten. .

Am 8. August fuhren wir mit dem Stammapostelhelfer Schlap­hoff in das Saarland, wo eine groBe Halle geniietet worden war. Bedauerlicherweise war ge rade um diese Zeit die Kinderliihmung

 

 

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im Saarland verbreitet und Versammlungen waren von einer Sondererlaubnis abhängig. Eine Stunde vor Beginn des Gottes­dienstes wurde die Erlaubnis zurückgezogen und die Versammlung .untersagt. Der SaaI wurde geräumt nnd bei unserer Ankunft sahen wir die Geschwister in Gruppen auf dem Messegelände vor der Halle stehen. Eindringliche V orstellungen bei der Regierung 'batten den Erfolg, daB der Innenminister eine halbe Stunde zu­gestand. In unglaublich kurzer Zeit war der SaaI wieder besetzt, der GottesdienSt begann unter Ve.rzicht auf alle zeitraubenden GepfIogenheiten. Wir sangen kein Eingangslied, der gemischte Chor schwieg, .der Stammapostelhelfer begann sofort mit Gebet, BibeIvers und Predigt. In kurzen, überzeugenden Worten schil­derte er den gegenwärtigen Zustand, der durch Ungehorsam vcr­ursacht, nur durch den Gehorsam des Glaubens überwunden werden kann. Er steIlte den Versammelten den am 5. Augustzum Bezirksapostel für das Sa ar­land und Frankreich eingesetzten Apostel Dauber vor, dem die Geschwister in der über­wiegenden Mehrzahl begeistert zujubelten. Pünktlich, als die uns zugestandene Zeit herum war, gingen wir auseinander. Wir nahmen das

Bewu6tsein mit, da6 dieser Bezirk, der unter. dem Ungehorsam einiger Brüder sehr gelitten hat, nunmehr wieder in die rechte Bahn zu-' rückgeführt werden wird. In der Nacht noch kamen wir nach Frankfurt zurück.

 

Der Gottesdienst hat begonnen. Stammapostelhelfer Schlaphojf am Altar

 


 

Am 11. August führen wir in die Schweiz. Dorthin waren die Apostel mit dem Zug ge­reist, wir kamen an diesem Tag mit dém Wa­gen nach. Alle waren wir herzIich begrü6t und gut aufgenommen worden. Der Stamm­apostel, der ursprünglich ebenfalls an dieser Reise teilnehmen wollte, muBte sehr zum Leid­wesen der Geschwister absagen. Jedoch hat er s~en Besuch an einem späteren Zeitpunkt in Aussicht gestellt. Der Stammapostelhelfer Schlaphoff hielt den Festgottesdienst in dem KongreBsaal in Zürich, wo sich neben vielen Geschwistern aus nah und fern auch die Be­zirksvorsteher und zahlreiche Amtsbrüder aus dem Bezirk Schweiz versammelt hatten. Dieser Gottesdienst hatte seine besondere Bedeutung darin, da6 nach der Versetzung der beiden Apostel Ernst Güttinger und, Rudolf Schneider in den Ruhestand, der jetzige Bezirksapostel Eschmann sowie die Bischöfe Baur und Streck­eisen den Geschwistern in ihren neuen Aemtern vorgestellt wurden. Der Stammapostelhelfer, der den Gottesdienst nach dem Schriftworte

Jeitete, in dem der Herr Jesus die Frage an Petrus steIlte: ,Hast du mich lieb', richtete diese Frage auch an die beiden Apostel Esch­mann und OUo Güttinger, die nunmehr ge­meinsam in dem Bezirk Schweiz tötig sind. E's ist diese Frage vom Herrn gesteIlt, die

       Antwort darauf            zeigt sich nicht nur in Worten, sondern var allem in Taten. Beide Apostel be­jahten die Frage und ihre weiteren Ausführungen zeigten, daB sie gewillt sÎlYd, in engster Verbundenheit mit dem Stammapostel zu wir ken und in treuer Nachfolge zustehen.

 

Apostel Schmidt, der in diesem Gouesdienst ebenfalls sprach, steIlte in ernst en Ausführungen die oft bedauerliche Vergangenheit vor Augen der Versam­melten, indem er das Wort des Herrn lebendig machte, der vor Jerusalem weinend stand, als er sagte: ,Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne versammelt ihre Küchlein unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt.'

 

 

BUlke in den SaaI der

  KongrejJhaUe

 

                 

 

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Bild obw: Au[ der E",pore

 

 

Nam de", Gottesdienst vor der KongrejlhaUe in Zürim

 

 

Bild unten: AI/kunft in Stuttgart

 

Schon [ruh alll Morgen beg eh ren dIe Gesmwlster EinlafJ in das Stuttgarter Gotteshaus 

 

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Der Stammapostel auf dem Wege zum Golleshaus, remts Apostel Schall

 

 

 

Am Nachmittag dieses denkwürdigen Tages dienten die Apostel in verschiedenen Gemeinden des Bezirkes Schweiz. Ueberall war die Freude groB. Die Geschwister und die Amtsbrüder zeigten, daB sie entschlossen sind, ihrem Apostel in Treue zu dienen und in inniger Verbundenheit mit dern Starnrnapostel gehorsam nach­zufolgen. Auch einige Gerneinden in Frankreich wurden an die­sern und dem folgenden Tag bedient.

AnschlieBend begaben sich die Gäste nach Stuttgart, wo sie von Apostel Schall erwartet wurden. Auch in diesem Bezirk hielten sie verschiedene Gottesdienste zum groBen Segen für die Brüder und Geschwister, die sich seit langem auf diese Stunde gefreut hatten. Am Samstag, dem 18. August, traf auch der Stammapostel in Stuttgart ein. UebergroB war die Freude, daB er den versproche­nen Besuch machen konnte. Für den Sonntagvormittag war der Gottesdienst in der Kirche Imrnenhofer StraBe, angesetzt. Dieser

                                                                                                                                        Bau faBt über 2500 Geschwister und ist unseren Lesern aus ver­

                                                                                                                                       .J schiedenen Berichten wohlbekannt. Nun waren es zurneist die Ge­

                                                                                            ""                                                                                                    meindevorsteher und andere Amtsbrüder, die in der Kirche auf

                                                                                                           

                                                                                                                                                                 die Fest- und Segensstunde warteten. Ueber

                                                                                                                                                                   das Postkabelnetz waren 26 Gemeinden ange­     

schlossen, die so an dem groBen Ereignis teil­nl;!hmen. Wie wir später hörten, waren diese Uebertragungen nach allen' angeschlossenen Plätzen hin sehr gut verstündlich gewesen. Insgesamt betrug die Zahl der Hörer 23000.

Der Stamrnapostel diente in Stuttgart nach dem Textwort aus Offenbarung 5, 8-10. Er sagte unter anderem: "Wir sind hier erschie­nen, urn aus der Hand Gottes zu empfangen, was zu unserer Vollendung dient. Wenn einst einer der Alten schrieb, daB sie sich endlich von den Anfängen des Werkes Gottes lösen und allmählich der Vollkommenheit zuwenden

wollten, dann ist uns erst recht klar, daB wir

noch näher der Vollendungszeit sind. Urn so lI!ehr gilt auch unsere Aufmerksamkeit dem, was der Herr uns für unsere Zeit und für un­sere Verhältnisse zu sagen hat. So erwarten wir auch heute die Unterweisung, die uns vor­wärts bringt auf dem Weg zum Ziel. Mensch­licher Geist kann nicht in das Bereich ein­dringe:J, von woher wir Lehre und Unté;wei­sung, Gnade und Kraft empfangen, das allein ist Vorrecht des Geistes Christi, wie ja auch Jesus sagte: ,Ihr seid es nicht, die da reden,

.sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet. ' E s s pre c hen a u c h h e u t e viele Menschen zu Menschen von Gott, ab er nur wenige sind es, durch die Gott zu Menschen redet. Zu dieser kleinea. Schar dürfen wir uns zäh­

Jen und das hat der Herr bewirkt. Weil es

sein Geist ist, der an unserer Seele zur Voll­endung arbeitet, haben wir auch die GewiB­

 

St.-Ap.-Helfer Smlaphojf, hinter ihm Apostel Hahn

 

 

Ein Blumengrufi der Stullgarter zum WiUkommen

 

 

Der Stammapostel, hinter ihm der St.-Ap.-Helfcr und Apostel f.endt

heit des ewigen Lebens, die Menschengeist nie geb en kann. - Als

Jesus einst im Tempel sich die Schriften des Alten Testamentes reichen lieB, las er aus dem Propheten Jesaia vor. Dann schloB er die Schrift wieder und sagte: ,Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren o.hren.' So können auch wir nunmehr sagen, daB vor

uns das vorgelesene Schrift wort erfüllt ist: ,...................... und hast uns

Gott erkauft aus allerlei Geschlecht und Zunge und Volk und Heiden.' Die hier anwesenden Apostel sind der Beweis dafür, denn sie kommen aus den verschiedenen Völkern und Nationen, aus alle~ Erdteilen und Sprachen.

Weiter heiBt es von dem Lamme, das erwürgt ist: ,Du hast uns Gott erkauft mit deinem Blut.'

Jesus ist es, der sein Leben gab und dessen Blut zum Lösegeld wurde, womit er uns dem Vater erkaufte. Dies geschah nicht nur, damit die Erkauften aus dem Gefängnis der Geister gelöst würden, der Herr geht weit er mit ihnen, sie sollen nach dem vorgelesenen Worte Könige werden auf Erden. In Offenbarung 1, 6 und 20, 6 ist ebenfalls die Rede von dem königlichen Prie­

stertum, wozu der Herr die bereiten will,

die er mit seinem Blut erkauft hat. Dreimal weist der Herr auf diese hohe Berufung hin, ein Beweis, wie wichtig dies ist. Mit aller Ein~ dringlichkeit legt der Herr so seinen Plan dar, daB kein Zweifel daran möglich ist. Wir gehen dem Tag entgegen, an dem sich auch diese Schriftworte an uns erfüllen werden.

Solange ein Mensch zur Schule geht, ist er noch nicht, was er werden solI, und so ist es auch hier. Tröstlich ist zunäcnst das BewuBt­sein, durch des Lammes Blut erkauft zu sein. Wir sind ein Eigentum Gottes geworden. Früher waren wir ein 'Eigentum des Fürsten dieser Welt. denn wir standen in seinem Dienst. Paulus schrieb: ,Der Tod ist der Sünde Sold', und an einer anderen Stelle: ,Wir sind allzumal Sün­der und mangein des Ruhmes, den wir bei Gott ha ben sollten'. Wer aber sündigt, der macht mit dem Tod einen Bund und mit der Hölle éinen Yertrag. Niemand kann solchen Bund und solchen Vertrag wieder lösen. Das geht über Menschenkraft. Nun hat der Herr mit seiner Kraft eingegriffen. Er hat uns ge­lehrt, daB wir erkennen, was geschehen muB. Wir haben den Irrtum von der Wahrheit un­terscheiden gelernt, Wir sind durch die Be­lehrung zur Selbsterkenntnis gelangt und so konnte .der Herr uns auch weiterhelfen. Wir

empfingen Gnade in der Vergebung unserer

Sünden und wurden durcb die Hinnahme des Heiligen Geistes zu einem Eigentum des gro­Ben Gottes. Damit wurden die Worte ei nes Jakobus erfüllt: ,Er hat uns gezeugt na~h seinem Willen durch das Wort dèr Wahrheit, auf daB wir wären Erstlinge seiner Kreaturen.' Wir bilden dadurch mit allen Geistgetauften,

 

 

 

 
 

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ohne Rücksicht auf die Zeit, in der sie lebten, die eine groBe Gottesfamilie, deren Vater Gott, der Herr ist. Dieses BewuBtsein gibt uns Trost die FüHe und läBt uns glaubensfroh in die Zu­kunft schauen, denn wir wissen, das Vate:auge wacht über die Seinen.

Nun sind wir in die Zeit hineingekommen, in der wir die Wiederkunft Christi erwarten dür­fen. Deshalb geiten uns auch die Worte, die Jes.us für diese Zeit gesprochen hat. Leider wird oft zu wenig beachtet, daB der Herr auch sagte, wir sollen handeln bis er wiederkommt. Viel­fach haben sich Menschen durch die Aussicht auf das baldige Kommen des Herrn in ihrer Tätigkeit lähmen lassen und haben damit viel versäumt. Die Erwartung des Herrn macht uns nicht träge und müde, im Gegenteil, wir wer­den zu gröBten Anstrengungen getrieben, die Vollendung zu erreichen. Keine Braut wird träge zu Hause sitzen, wenn sie weiB, daB ihr Bräu­tigam kommt. Auch wir erwarten den Bräu­tigam unserer Seele und wir bereiten uns auf den herrlichen Tag seiner Erscheinung vor, in­dem wir alles tun, was er uns für unsere Zeit zu tun geboten hat."

Stammapostelhelfer Schlaphoff folgte nun der Aufforderung des Stammapostels und sprach zu den Geschwisternc "In dem Wort, das uns heute der Stammapostel kIar machte, zeigt sich, daB die Schrift sich zur gegebenen Zeit erfüllt. So ist auch das Wort des Herrn in Er­füllung gegangen, mit dem er seinen Aposteln Auftrag gab, seine Zeugen zu sein bis an das Ende der Erde. Zu der Zeit, als die ersten Apo­stellebten, konnte dieser Auftrag nicht;. erfüllt werden. Die damals bekannte Welt umfaBte den Raum urn das Mittelmeer, und in kei nes un­serer Länder wurde das Evangelium von den ersten Aposteln getragen. Wohl hat man die Lehre von Christus über die Erde im Laufe der Jahrhunderte verbreitet, ab ere s war e n Men s c hen, die, wie der Stammapostel sagte, z u Men s c hen v 0 n G 0 t t s p r a ­c hen. Erst unscrer Zeit und den Boten des Herrn in unseren Tagen blieb es vorbehalten, als. seine Knechte zu dienen, dur c h die der Her r z u m V 0 I k esp r i c h t. So kommt

 

 

Die Gemeinde lauscht dem Chorgesang

Nach dem Goltesdienst: Keiner geht nach Haus, jeder roiU deni Stammapostel und den Gästen noch einmal zuwinken

 

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such zur Erfüllung, was mit dem Schriftwort vorausgesagt ist: ,Sie werden alle von Gott gelehret sein.' Damit ist bewiesen, daB nicht mensch­liche Ansichten und Ueber­lieferungen es sind, mit denen Erlöserdienste getan werden. Gott ist es, der durch seine Knechte die lehrt, die ein königliches Priestertum wer­den sollen.

Nun sind nicht alle Knechte gleich. Der. Herr spricht von einem getreuen Knecht, der den ihm Anvertrauten die rechte Speise gibt zur rech­ten Zeit. Er stellt daneben den ungetreuen Knecht, dessen Untreue darin ihren Ausdruck findet, daB er sagt: ,Mein Herr kommt noch lange nicht.' Diese beiden Zustände offenbaren sich auch, denn auch dieses Wort wird er­

füll~, uöd zwar zu der Zeit,

 

,,'

In Karlsruhe fand der Goltesdienst in der StadthaUe stalt. Geschwister warten auf Einlaft

-­

Bliek in den SaaI

.,

in der das Kommen des Herrn bevorsteht. Wenn vor 500 Jahren einer gesagt hätte: ,Me in Herr kommt noch lange nicht, , dann wäre dies zur daJ])aligen Zeit den Verhält­nissen entsprechend gewesen. Da war auch keine Braut Christi vorhanden, die er hätte holen können, noch waren da solche, die als sein Eigentum zu einem könig­licben Priestertum zubereitet waren. Heute ist die Sache anders. Wer beute in ~einem Herzen denkt: ,Mein Herr kommt noch lange nicbt', offenbart damit die Ge­sinnung des ungetreuen Knechtes. Heute ist die Scbar derer gesammelt, die der Herr erkauft hat mit seinem Blut, heute ist die Erlöserarbeit über die ganze Erde getragen bis in die fernsten Winkel, heute steht die Braut wartend

auf den Bräutigam und heute ist nicht mehr verborgen, was da geschehen soli. Hier in Eurem Lande kommt das nicht so auffä1lig zum Aus­druck wie bei uns, wo sich vor vielen Kir­chengebäuden der unterschiedlichsten Gemein­schaften Plakate befinden, mit denen bingewie­sen wird: ,Bereitet Euch vor, der Herr kommtl' Auch diese Geister merken etwas, ab er es fehlt ibren Gläubigen die Grundlage, die wir nach unserem heutigen Textwort besitzen. So suchen diese Geister mancherlei Verwirrung zu stiften, denn sie sehen auèh, daB ihre Zeit zu Endegeht. Solche Strömungen sind es 'auch, die mit ihren Lehren eine Lähmung über die bringen, die sie anbören. Da sind Kinder, die wollen nicht mehr zur Schule. Sic sagen, es habe keinen Zweck mehr zu lernen, wenn der Herr doch baId kommt. Das gleiche hören wir von Lehrlingen, von erwachsenen Le.uten, sie alle wollen nicht mehr v.iel zu tun, der Herr kommt bald und da glauben sie, es sei unnütz, sich noch zu bewegen.

Denken wir an das Gleicbnis des Herrn von den klugen und den törichten Jungfrauen. Wäh­rend die einen sich auf den Herrn vorbereiteten, V'ersäumten die anderen die Gnadenzeit, die ihnen gegeben war und als die Stunde kSm, in der der Bräutigam erschien, standen sie drau­Ben und muBten die bitteren Worte hören: ,Ich kenne euch nicht!' Wollen wir, daB alles um­sonst ist, was wir bis jetzt getan haben, was wir bis heute um des Glaubens willen erdulde­ten, was wir geopfert haben und was wir lern­ten? . Niemand von uns wird soIches wünschen.

Das Volk Israel war unter allen Völkern, die dam als auf der Erde waren, das erwählte Volk.

Es hatte groBe Propbeten und herrliche Ver­heiBungen. Sie hofften auf den Messias, aber sie erkannten ihn nicht, als er unter sie gestellt wurde. Da sagte Jesus zu ihnen: ,Das Reich Gottes wird von euch genommen nnd einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt.' Wie schrecklich wäre es für uns, wenn wir das Wort hören müBt~i1: ,Die VerheiBung des Him­melreichs ist van eurer Familie genommen und einer anderen gegeben, die gröBere Treue und Gottesfurcht bewies. - Wir Apostel im Aus­land wissen, wer uns zum Segen gesetzt ist. In

Apostel Hahn ftihrt den Stammapostel und die Gäste zum Altar

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haben, im Hause des Herrn zu sein und das Wort Gottes zu hören, das uns heute vom Stammapostel verkündet wird. Könige und Priester zu werden, ist nicht Sache aller Menschen. Zu allen Zei ten waren die in der Minderzahl, die das Volk lehrten und führten. Wenn ei n König im Lande ist, dann ist es viel und von denen, die ein priesterliches Herz zur Versöhnung ha ben, gibt es auch, leider Gottes, nur sehr wenige.

Nachdem uns der Herr erwählt hat und wir die Fülle seiner Güte schmecken durf­ten, erhebt sich doch auch die Frage, ob wir das Stehen in seinem Haus behalten wer­den. Wir sind nur kurze Zeit hier und wir möchten die fast beneiden, die in so un­mittelbarer Nähe des Stammapostels sind

WiUko/ll/llensgrüfte aus Jugend- u. Kindermunde

unverbrüchlicher Treue folgen wir dem Stammapostel im Glauben nach und wir bauen auf den Felsen, den der Herr als Grundlage seiner Gemeinde bezeichnete. Wir arbeiten in seinem Sinn und Geist, nach seinem Willen und Plan und wis­sen, daB dies alle in uns zur Vollendung führt. "

Im AnschluB an die Ausführungen des Stammapostelhelfers sprach Apostel Fendt aus Nordamerika : "Als wir vor vier Jahren den Stammapostel begrüBten, hat er uns so herzlich empfangen, daB wir unsere Anstrengungen und Müben, hier­her zu kommen, schon allein mit diesem Empfang belohnt sahen. Wieviel mehr sehen wir unsere Opfer und Anstren­gungen jetzt belobnt, da wir die Gnade

Der Sta/lllllapostel dient

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und die sieh täglich in anen Dingen nach ihm richten und einstellen können. Aber trotz der

groBen Entfernung

sind wir guter Zu­versicht, weil wir wis­sen, daB die Verbin­dung des Geistcs eine Tatsache ist, die wir durchlebten und die für uns beweisbar ist als ei ne Brücke, die uns mit dem Haupte des Werkes Gottes auf Er­den verbindet. So kön­nen wir ausreifen zum königlichen und prie­sterlichen Gesehleeht, und die uns nachfol~en, werden weder verführt noch entführt, sie wer­den geführt und z,lar geführt zur Vollen­dung in Christo Jesu. Die Arbeit Satans geht freilich darauf hinaus, zu trennen, was der

Herr zusammenge­


 

 

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bracht hat und Zwietracht dort zu säen, wo Eintracht herrsfht. Wir aber sind alle erkauft durch ei n Opfer, gelehrt durch ei n e Lehre, getauft mit ei n e m Geist, und obwohl wir aus allerlei Völkern stammen, sind wir doch hinangebracht zu ei n e r I e i Erkenntnis, zu e i n: e rl e i Glauben und zu e i n e r Liebe in Christo Jesu, unserem Herrn.

Die Kraft des Heiligen Geistes ist die Triebfeder, daG wir ei n Volk geworden sind, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Solange dieser Geist durch uns wir kt, ba ut er auf. Dämpfen wir ihn, dann verlieren wir. Je näher das Ziel kommt, desto gläu­biger soli Gottes Volk sein. Wir fragen nicht wie, wann oder ob, sondern wir wünschen, daG das Wort des Stammapostels in Er­{üllung geht, daG in seiner Lebenszeit der Herr kommen wird. Mag die Welt glauben was sie will, ieh glaube esl"

Der Stammapostel spraeh die SehluGworte. Er faGte die Dar­legungen der Apostel nochmals zusammen, indem er die wesent­lichen Gedanken und Ausführungen unterstrieh. Mit besonderem ~aehdruck steIlte er das Verdienst Christi, das für uns gebrachte

Während der Feier des Hl. Abendmahles: Von r. n. l. Der Stammapostel, hinter ihm (TJerdecRt) der St.-Ap.-Helfer, Ap. Wintermantel, Ap. Fendt USA, Ap. Abicht Allstralien, JHtester Slier USA, Ap. Glessmann Argenlinien

Opfer auf Golgatha als das einzige Lösegeld in das BewuGtsein der Hörer. Niemand konnte sieh diesen Worten entziehen, und so waren aueh die Herzen bereit zum gläubigen Empfang

der Segnungen in Vergebung und Hei­

ligem Mahl. Naeh einer Mittagspause fuhren wir nach Karlsruhe. Dort empfing uns Apostel Hahn, der in der Stadthalle Gottesdienst angesetzt hatte. Aueh hier wl}ren die Gesehwister zahlreich er­sehienen, doch im Gegensatz zum V or­mittag war es die Jugend, die dominierte. Angeschlossen über das Postkabelnetz waren die Kirehen in Karlsruhe, wo die ülteren Geschwister am Lautsprecher dem Gottesdienst folgten. In den folgenden Tagen hielten sieh die Güste im Bezirk Karlsruhe auf und waren in vielen Got­tesdiensten die Träger des Segens und göttlieher Gnade. Sie kamen dabei durch das ganze badisehe Land von der schwei­zer Grenze bis nach Mannheim, besueh­ten die Gemeinden im Schwarzwald und in der Rheinebene. Selbstverständlieh konnte in den wenigen Tagen nur ein kleiner Teil de, Gemeinden aufgesueht werden, aber die Geschwister vom Lande kamen gern in die Städte, um an den Segensstunden teilzunehmen. Ueberaus groG war die Freude der Gesehwister und

St.-Ap.-Helfer Schlaphoff ohl Al/ar

AuCn.: Bi.cholT 7; Volz 10; Meyer-Geweke 7; Lorö.ch 2

so schlossen die Besuche im Süden, die in der Sehweiz be­gonnen hatten, im Bezirk Karlsruhe ab. Die Gäste kehrten naeh Frankfurt zurüek, um naeh einer kurzen Pause, die man in diesem Falle keineswegs als Erholung bezeiehnen kann, sich den nördliehen Bezirken zuzuwenden.

Den AposteIn TJon Dbersff überreichten jllnge Schwestern je eine KUcRucRsuhr xum Andmkm

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