DIT IS DE LAATSTE DIENST DIE DE "LAATSTE STAMAPOSTEL J.G.BISCHOFF" HEEFT GEHOUDEN OP PAASZONDAG
ESSEN DUITSLAND. 1960

DE STAMAPOSTEL WORDT BEGROET DOOR EEN JONGE ZUSTER (met excuus voor de foto kwaliteit)
D er Stammapostel erlebte das Osterfest bei
den Geschwistern in Essen, denen er in der Gruga-Halle am Festtagsmorgen einen Gottesdienst hielt. Aufier einigen Aposte-ln àus Deutschland war auch Apostel Kraus aus Kanada zugegen. Der Stammapostel hatte diesem Gottesdienst das Wort aus Offenbarung 20, Vers 6, vorangestellt: "Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Ueber solche hat der andere Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre."
Mit dem Grufi des Friedens wandte sich der Stammapostel an die versammelten Geschwister. Er bezog sich dabei auf das Wort Jesu nach Lukas 10, Verse 5 und 6, wonach der Herr seine Jünger anwies: "Wo ihr in ein Haus kommt, da sprecht zuerst: Friede sei in diesem Hause!"
"Wir freuen uns", fuhr der Stammapostel fort, "dafi wir den heutigen Tag nicht allein in der Erinnerung an das einstige Geschehen zu durchleben brauchen. Die Auferstehung Jesu ist die Voraussetzung, dafi auch wir eine Auferstehung durchleben dürfen; denn wir stehen in der Nachfolge des Herrn. So ist auch das vorgelesene Schriftwort für uns mafigebend: wir sollen teilhaben an der Ersten Auferstehung. Bevor wir dieses Ziel el'l'eichen, geht mancherlei vorauf. Nicht nur unser Verlangen, nicht nul' der Wille Gottes, dafi wil' das Ziel erlangen, sondern auch ei ne entspl'echende Zubereitung ist nötig. Gott hat nicht alle Menschen zur El'sten Auferstehung erwählt. Dazu ist das königliche Priestertum ausersehen, das unter der göttlichen Führung eine Schule durchlebt, die andere nicht durchzumachen brauchen. Del' Geist del' Wahrheit ist unser Lehrer, del' uns zubereitet, dafi sich die Verheifiung an uns erfüllen kann. Die im Textwort erwähnte Seligkeit wird dadurch geschaffen, dafi unsel'e Seele fl'eigemacht wird von den Belastungen. Solange eine Seele dmch Sünde und Ue1;>ertretung bedrängt und bedrückt ist, kann man nicht von Seligkeit sprechen. In einem solchen Zus tand trägt man den ewigen Tod im Herzen. Diesem
. Tod abel' ist der Stachel genommen, der Hölle ist der Sieg cntwunden. Schon der Prophet Hosea sagte: ,Tod, ich will dir ein Gift seÏn; Hölle, ich wiU dil' eine Pestilenz sein. Doch ist der Trost VOl' meinen Augen verborgen.' Hosea konnte sich noch keine V orstellung machen von. dem, was dmch Jesu Verdienst geschaffen wurde und von der Kraft gegen Tod und Hölle, die er in sèine Apostel legte. Wir können heute dankbar zu dem aufblicken, d~r uns die Hilfe brachte. Die W orte des Propheten si.nd an uns erfüllt worden. Wir wissen, was der Herr aus uns gemacht hat, und wir kennen die Kraft, über die ~ir verfügen. Wenn dem V olke Gottes an diesem Osterfest das Verdienst Christi übermittelt wird, dann wissen wir, dafi dies eine göttliche Tat ist, die durch Menschengeist niemals geschel1en 'kann.
Nun _ist in dem Schriftwol't bemerkt, dafi der an der Ersten AuJerstehung teilhat, nicht nur selig, sondern auch heilig ist. Niemand kann sich selber heiligen. Wie sich der Herr damals für seine Apostel heiligte, so kommt auch unsere
Heiligung nur aus seinem Verdienst und Opfer; denn allein durch die Vergebung erlangen wir die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Gott hat uns also für wert geachtet, an der ErfüJlung seiner Zusagen teilzuhaben. Paulus schrieb laut 1. Korinther 15, daG Christus als Erstling auferstanden ist und nach ihm die auferstehen werden, ,die Christo angehören, wenn cr kommen wird (1. Korin,th er 15, 23). Von der Ersten Auferstehung wissen unsere Mitmenschen nichts. Die Wiederkunh des Sohnes Gottes ist in weiten Kreisen abgeschrieben. Wer heute noch daran glaubt, wird dort nicht mehr ernst genommen. Für uns ist die Erste Auferstehung die Krönung unseres Glaubens. Wir haben Vergebung der Sünde hingenommen und den Heiligen Geist empfangen, und wir werden dem Herm die Treue bewahren bis zur Erfüllung seiner VerheiGung. Es
ist ein vergeblicher Versuch, uns dieses BewuGtsein Zu rauben oder unseren Glauben als fraglich hinzustellen. Wir verlassen uns auf den Herr-n und wissen, daG der Sohn Gottes kommt, urn uns zu sich zu nehmen. Die Bestrebungen mancher Kreise, den Inhalt der Bibel herabzusetzen oder für unglaubwürdig hinzustellen, berühren uns nicht. Wir haben die Wahrnehmung gemacht, dass sich die' Verheissungen unseres Gottes bis auf unsere Zeit erfüllt haben, und wir zweifeln nicht daran, dass sich alles erfüllen wird, was der Herr zugesagt hat. Schon Salomo sagte, dag das Warten der Gerechten Freude werden wird. Sie erlangen, was der Herr verheigen hat; abel' der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein, weil sie nicht erleben, wonach sie gestrebt haben (Sprüche 10, 28).
In dem vorgelesenen Schriftwort ist die Zusage gegeben:
Sie werden mÏt ihm regieren tausend Jahre. Damit ist dem königlichen Priestertum eine Aufgabe zugewiesen, die es ohne entsprechende Vorbereitung nicht erfüllen kann. Die Zubereitungszeit, die gewiB mancherlei Bitterkeiten mit sich bringt, findet abel' ihr Ende, und es wil'd kommen,
was der Herr verheiBen hat: Dass der Herr Mose
VOR dem Einzug ins Gelobte Land sterben lieB, änderte nichts an der Erfül1ung seiner Zusage, dem Volke Gottes das Land Kanaan Zu geben. Dass Gott dem König Hiskia gegenüber gnädig war und ihm el1tgegen der ersten Aussage des Propheten: ,Bestelle dein Haus; denn du wirst sterben und nicht lebendig bleiben!' (Jesaja 38,1) eine Frist von fünfzehn Jahren zulegte, kann man auch nicht Zu einem Beweis dafür machen, dass Gott nicht Zu seinem Wort stünde. Er hat das Gebet des Königs erhört. - Auch aus solchen Begebenheiten. kann man keinen Einwand gegen unseren Glauben erheben; denn der Herr hat uns bis heute geführt, und er wird uns auch an das Ziel bringen. Für uns ist die Hauptsache, dass wir in der Treue, im Glauben, in einer tätigen Uebe und einer lebendigen Hoffnung stehen. So hat das Osterfest für uns eine andere Bedeutung als die einer Rückerinnerung an die Auferstehung Christi. Auch wIr werden nicht im vergänglichen Leibe bleiben, sondern verwandelt werden, wie er es zugesagt hal. Der ewige Tod hat keine Macht an uns; denn wir hören des Herrn Wort, glauben dem, der ihn gesandt hat, hab'en das ewige Leben und kommen nich't in das Gericht, sondern sipd vom Tode zum Leben hindurchgedrungen, wie es der Herr laut Johannes 5, Vers 24 gesagt hat. Dns werden die Mittel zur Auferstehun&, angeboten, uns wird die Fülle des Segens zutell; denn wir werden von dem bedient, der auferstanclen und aufgefahren ist und der uns durch den Heiligen Geist sein Verdienst übermitteln läGt nach den Worten: ,... von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen'." (Johannes 16, 14.)
Apostel Kraus aus Kanada sprach anschlieBend zu den Geschwistern und sagte:
"Wir sind dem lieben Gott von ganzem
Herzen dankbar, dail er uns diesen herrlichen Tag bereitet hat. Wir dürfen
ihn gemeinsam mit dem Stammapostel verleben, den der Herr gesandt hat und den
er erwählte und für seine Aufgabe zubereitete. Auch wir werden alle durch den
Dienst des Heiligen Geistes auf unsere ewige Berufung vorbereitet. Aus vielen
Völkern hat der liebe Gott sein Volk erwählt und hat es Zu einer Einheit
zusammengebracht. Groile Staatsmänner haben solches versucht und waren
willens, einen hohen Preis Zu bezahlen, Es ist ihnen nicht gelungen! Aber der
Geist des Herrn hat solches geschaffen durch den Stammapostel und die Apostel.
Wir haben in Kanada Geschwister aus zweiundzwanzig verschie'denen 'Nationen,
die ursprünglich dreizehn unterschiedlichen Religionsgemeinsçhaften
angehörten. Viele von ihnen standen sich im Kriege als Feinde!gegenüber
-
heute sind sie als Schafe Christi in
inniger Uebe miteinander
verwachsen. Das konnte nul' der Herr
durch
seinen Geist bewirken.
Apostel Kraus (Canada ) AAN HET ALTAAR
Die ersten Menschen waren Träger einer göttlichen VerheiGung. Sie waren die Krone der Sàöpfung und leb ten in einem Bereich, das Gott für sie geschàffen hatte. Das Gebot des Herrn, nicht vom Baum der Erkenntnis zu essen, haben sie in seinem Ernst nicht erkannt. Die Wirkungen aber muGten sie durchleben. Als sie in Ungehorsam gefallen und von Gott getrennt wurden, verloren sie das Paradies. In diesen Zusammenbruch hat der Herr die VerheiGung des Erlösers gestellt. Tm Verlauf von Tausenden von J ahren sind Menschen und V ölker über die Erde gegangen. Sie haben von der VerheiGung gelesen und haben wohl auch darauf gehofft; sie konnten sie aber nicht durchleben, weil sie nicht in die Zeit der Erfüllung gelangten. Auch die VerheiGung der Wiederkunft Chris ti ist an den vor uns über die Erde gegangenen Menschen nicht erfült worden. Sie wird sich an uns erfüllen als dem Volk des Herrn, das die Verheissung in sich trägt, den Tag der Ersten Auferstehung zu erleben. Wirhaben es nicht verdient, und wir können nur im Glauben festhalten, was uns gegeben ist. Der Herr schenke uns, dass wir diè Treue bewahren bis ans Ende!"
Den Ausführungen des Apostels Bischoff entnehmen wir noch 'folgendes:
"Die Auferstehung Jesu hat viele Fragen, mit denen die Jünger 'damals umgingen, beantwortet. Sie hatten seine Worte gehört, mit denen er ihnen angekündigt hatte, daG er nach Jerusalem ginge, um dort den Feinden überantwortet Zu werden. Er hat zu ihnen davon gesprochen, wie sich die Zukunft gestalten sollte; aber die Ereignisse, die wir in der Heiligen Schrift nachlesen können, beweisen uns, daG die Jünger ihn nicht in allen Teilen seiner Reden völlig verstanden hatten. Es geschah manches, was ihren Erwartungen zuwiderlief; denn auch ein Petrus, dem der Herr sagte, was seiner wartet, sagte Zu Jesu: ,Das widerfahre dir nur nicht!' (Matthäus 16, 22). Der Einzug am Palmsonntag in Jerusalem, die Begeisterung des V olkes und die frohe Stimmung, die über allem herrschte, mögen vielleicht noch einiges dazu beigetragen haben, die Meinung in den Herzen der Jünger zu nähren, daG der Herr Jesus die
Ereignisse nicht richtig beurteilt habe. Da war weder von einem HaG etwas zu, spüren noch die Rede von einer Auslieferung an den Hohenpriester, Im Gegenteil,- man machte Anstalten, Jesu auf den Thron Davids zu heb en. Tm Kreise der Jünger regten sich Sympathien für eine solche Wendung der Dinge. Das beweist uns die Aussage
Die ersten Menschen waren Träger einer göttlichen Verheissung. Sie waren die Krone der Sàöpfung und leb ten in einem Bereich, das Gott für sie geschàffen hatte. Das Gebot des Herrn, nicht vom Baum der Erkenntnis zu essen, haben sie in seinem Ernst nicht erkannt. Die Wirkungen aber mussten sie durchleben. Als sie in Ungehorsam gefallen und von Gott getrennt wurden, verloren sie das Paradies. In diesen Zusammenbruch hat der Herr die VerheiGung des Erlösers gestellt. Tm Verlauf von Tausenden von Jahren sind Menschen und V ölker über die Erde ge gangen. Sie haben von der VerheiGung gelesen und haben wohl auch darauf gehofft; sie konnten sie aber nicht durchleben, weil sie nicht in die Zeit der Erfüllung gelangten. Auch die VerheiGung der Wiederkunft Chris ti ist an den vor uns über die Erde gegangenen Menschen nicht erfül~t worden. Sie wird sich an uns erfüllen als dem Volk des Herrn, das die Verheissung in sich trägt, den Tag der Ersten Auferstehung zu erleben. Wir haben es nicht verdient, und wir können nur im Glauben festhalten, was uns gegeben ist. Der Herr schenke uns, dass wir diè Treue bewahren bis ans Ende!" ener beiden Männer auf dem Weg nach Emmaus: ,Wir ab er hofften, er sollte Israel erlösen.' .
Einige der Jünger haben gesucht, sicjh die entstandenen Fragen auf eine eigene Weise zu beantworten. Auf diesem Weg ist Judas gescheitert. Der HerrJesus hat den Dingen auch nicht einfach ihren Lauf gelassen. Er war sich bewuBt, von wem er ausgegangen war, und wuB te, Zu wem er sich Zu halten hatte. So trug er dem Herrndie Bitte var: ,Vater, wilIst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein WlIle geschehe.'In dem Augenblick, da der Herr Jesus mit dem Gruss des Friedens unter seinen Jüngern erschien, waren alle Fragen, die sie vorher erwogen hatten, beantwartet, Allér Zweifel war von ihnen genommen, alle Sorgen waren geschwunden. Nun erst war Raum für die Freude und Seligkeit, die ihre Herzen erfüllte, denn der Herr war wieder unter ihnen! Uns wird seit vielen Jahren gepredigt und kundgetan, :wie sich die Zukunft des Volkes Gottes gestalten wird. Obwohl es niemanden unter uns an J{larheit Zu mangeln brauchte, ist es menschlich verständlich, daB auch wir zuweilen noch unbeantwortete Fragen mit unstragen. In die Haffnungen und Erwartungen der Jünger 'Jesuhat sich wohl manches noch an eigener Meinung eingeschlichen. Dabei haben sie aus ehrlichem und gläubigem Herzen gewiss nur das Beste erhofft und erwartet. Aber das von ihnen gedachte Beste deckte sich nicht völlig mit d~m vom Herrn Beabsichtigten. So blieben Unterschiede, die zu Fragen, ja sogar zu Zweifeln führten. Auch werden bei uns einmal Fragen gestellt, wie sich dies entscheide oder jenes vollziehe, doch. besteht wohl kein Zweifel daran, daB sich die gläubigèn Herzen allein ersehnen, was der Herr seinem Volke zugesagt hat. Sein Erscheinen wird alle diese Fragen beantworte~, wie seine Auferstehung alle Fragen beantwortete, mit denep. die Jünger umgingen.
Wir stehen heute in einer ereignisreichen Zeit. Was uns gesagt wurde, wird van der Welt ebensowenig verstanden, wie das' van jenen Menschen verstanden wurde, was jesus seinen Jüngern sagte. Die rechte Antwort jedoch haben nicht diejenigen erhalten, die sich mit der Meinung des Hohenpriestèrs und mitden Ansichten der Schriftgelehrten und Pharisäer verbufiden hatten, sie wurde denen Zuteil, die sich an das Wort des Herrn hielten! Sa wie sich damals wortwörtlich zugetragen und ereignet hat, was der Herr Jesus seinen JÜllgern sagte und wie er es ihnen gesagt hat, sa wird sich wortwörtlich zutragen, was uns gesagt wurde. Wir wissen, daB es Menschen gibt, wobei es einerlei ist, ob sie einmal zu uns gehört haben ader ob sie noch nie bei unsgewesen sind, die sich damit befas~ sen, Hintertüren Zu finden, Entschuldigungen vorzubereiten und MiBdeutungen zu verfassen, mit detn sie das, ,was uns gesagt ist, verändern wollen. Schenken wir so1chen Einflüsterungen kein Interesse. Nichts wird sich sa Zutragen, wie sie -annehmen, son'dern nur sa, wie es uns verkündet wurde. Es gibt niemanden, der über diese Dinge mit einer solchen Autorität und Entschi~denheit sprechen könnte als der Stammapostel. Alle anderen, die sich darüber äuBern, .haben keine Offenbarung des Herrn empfangen, nur er allein. Daher muB auch ihr Urteil aus menschlichen Quellen, vielleicht sogar aus einer noch trüberen, gespeist werden, während wir uns auf das Wort des Herrn verlassen. Lernen wir an dem Beispiel des Volkes Israel. Ein Hinweis darauf findet sich in Hebräer 4, Vers 11: ,So lasset uns nun Flem tun, einzukommen zu dieser Ruhe, auf daB nicht jemand falIe in dasselbe Beispiel des Unglaubens.' Wir wissen nicht, wie viele Israeli. ten wuB ten, daB für die Wüstenwanderung eine sehr viel kürzere Zeit vorgesehen war, als sie náchher in Anspruchnahm. Gerade jenen, die etwas davon wufiten, mag es schwer geworden sein, weiter zu wandern in wachsende Ungewifiheit hinein, nachdem Wochen und Monate vergangen waren. .Nur diejenigen, die sich auch in dieser Zeit ganz auf die göttliche Führung verliefien, blieb en zusammen und erreichten das Ziel. Alle anderen sind unterwegs noch vor der Grenze des Gelobten Landes umgekommen.
Unter uns sind viele Geschwister, die nicht erst seit dem vergangenen Jahr auf die Erfüllung der uns gewordenen Verheifiung warten. Der Stammapostel sagte vor dem GottesdirrÏst noch im engeren Kreis: ,Morgen sind 63 J ahre vergangen, dafi ich zum ersten Mal in einem Gottesdienst in der Neuapostolisch en Kirche war. V on diesem Gottesdienst an bin ich nie mehr weggegangen. lch bin geblieben!' War nicht schon in diesem ersten Gottesdienst die Hoffnung auf das Ziel erweckt? War diese Hoffnung daraufhin nichtstets genährt worden? War nicht in allem,. was durch die Hinnahme der Segnungen im Hause Gottes empfangen wurde, das zur Ersten Auferstehung bestimmte Leben ins Herz gelegt, jenes Leben, das unablässig auf den Tag hindrängt, der uns die Krönung unseres Glaubens bringt? Wir können in Vergleich setzen: vierzig Jahre Wüstenwanderung mit der Hoffnung, ins Gelobte .Land zu gelangen, vierzig Jahre treue Nachfolge unter dem V olke Israel, gehalten nur von wenigen unter denen, die dam als auszogen. Demgegenüber diese 63 Jahre im Werke unseres Gottes in Hingabe und Treue, in nie erlahmender Hoffnung und in stetig wachsendem Glauben! Wenn wir einen solchen Vergleich ziehen, dann werden unsere Herzen tief bewegt. Hier .steht für Gottes Volk ein Beispiel und ein V orbild! Daran aufzuschauen und sich daran Zu halten, ist unsere Herzensangelegenheit. Viele, die dem V olke Israel dam als angehörten, mögen Mose kaum gekannt haben. Heute aber tri tt der Stammapostel unter das Volk des Herrn, und alle kennen ihn. In Wort, Schrift und BiId steht uns der Stammapostel immer wieder vor Augen, und in den Herzen der Gotteskinder steht er als der Mann, der in unsere Zeit gestellt ist, urn uns nach göttlichem Auftrag zuzubereiten, dass an uns das vorgelesene Schriftwort erfül1t wird: ,Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung.' "
(BRON: ONZE FAMILIE JAARGANG 20 5 JUNI 1960 NUMMER 11
[opmerking van de redactie website: in deze dienst is het zeer opvallend dat er eigenlijk met geen woord is gesproken over de "BOODSCHAP" helemaal geen gedreig of wat dan ook. Waarschijnlijk komt dit door de aanwezigheid van buitenlandse Apostelen. In het nieuwe jaar zullen we steeds opnieuw een dienst van J.G.Bischoff afdrukken, helaas is de tekst in het Duits, ook de kwaliteit van de foto's laat te wensen over, dat heeft te maken met de kwaliteit uit de jaren 50.]